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Endonasale Tumorchirurgie |
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Durch den Einsatz von Mikroskop und Endoskop sowie weiterer moderner Geräte und Instrumente (z.B. sogenannte Shaversysteme und Navigation) können viele gutartige Tumoren und auch einzelne bösartige Tumoren der Nasen- und Nasennebenhöhlen durch die Nase, d. h. endonasal, erfolgreich operiert werden. Dies ist natürlich sehr vom Tumorstadium und der jeweiligen Anatomie abhängig.
Dies gilt insbesondere für die häufigsten gutartigen Tumoren der Nebenhöhlen:
- Osteome (gutartige Knochentumoren) und
- invertierte Papillome. Bei den Papillomen hat der Autor eine eigene
Methode entwickelt, den Tumor durch die Nase vollständig zu entfernen
und hierbei die für die Klimatisierungsfunktion der Nase sehr wichtige
untere Nasenmuschel zu erhalten.
Die häufigsten bösartigen Tumoren sind:
- sogenannte Plattenepithelkarzinome,
- Adenokarzinome (auch als Berufskrankheit bei Schreinern möglich),
- Ästhesioneuroblastome,
- Lymphome,
- Metastasen anderer Tumoren.
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Welcher Eingriff und welche Therapie bei welcher Tumorart und Erkrankungsausdehnung am Günstigsten ist, kann nur in einem individuellen Gespräch entschieden werden.
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Eigene veröffentlichte Bücher zu diesem Thema:
-
Hosemann W, Weber R, Keerl R, Lund V (2000) Minimally invasive endonasal sinus surgery. Thieme, Stuttgart New York
Eigene Veröffentlichungen zu diesem Thema:
-
Draf W, Schick B, Weber R, Keerl R, Saha A (2000)
Micro-endoscopic surgery of the paranasal tumors. In: Stamm AC, Draf W (Ed.)
Microscopic and endoscopic surgery of the nose and sinuses. Springer
Heidelberg New York, S. 481-488.
-
Draf W, Weber R, Keerl R (1995) Endonasale Chirurgie
von Tumoren der Nasennebenhöhlen und Rhinobasis. Medizin im Bild 2:13-17.
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Viele gutartigen und manche bösartigen Tumoren können durch die Nase (endonasal endoskopisch) erfolgreich operiert werden (z.B. Osteome, Papillome, Adenokarzinome). |
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