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Tränenwegschirurgie |
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Störungen des regelrechten Tränentransportes vom Auge in die Nase führen zu dem die Patienten sehr belästigenden Tränenträufeln. Das Auge ist feucht, betroffene Patienten empfinden den Drang, sich immer wieder abwischen zu müssen. Es findet sich ein mehr oder weniger ständig vermehrter Sekretfilm und häufig auch gelbliches Sekret im Bindehautsack. Die Bindehaut und auch der Tränensack können eine chronische und zusätzlich wieder kehrende akute Entzündung entwickeln.
Ursache sind Engstellen (Stenosen) der ableitenden Tränenwege, die meist Folge von Entzündungen sind. Gelegentlich sind auch z.B. Tumoren, Voroperationen an Nase und Nasennebenhöhlen oder sogenannte Steine im Tränensack, selten Fehlbildungen die Ursache.
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Als Therapie hat sich in den meisten Fällen die Operation durch die Nase,
endonasale Tränenwegsoperation (Dakryozystorhinostomie), etabliert. Ihre Vorteile sind die kürzere Operationsdauer, geringere Komplikationsrate und ein reduziertes Krankheitsgefühl des Patienten im Vergleich zu einer Operation von außen.
Für eine hohe Erfolgsrate sind die korrekte Indikationsstellung und Anlage der nasalen Öffnung, der individuelle Einsatz von Platzhaltersystemen, speziellen Medikamente oder Spezialinstrumenten und die Erfahrung des Operateurs entscheidend.
In Einzelfällen kommen auch andere Operationen wie eine Konjunktivorhinostomie zum Einsatz. |
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von der Nase aus gut einsehbarer offener Tränensack nach Tränenwegsoperation rechts
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Eigene veröffentlichte Bücher zu
diesem Thema:
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Weber RK, Keerl R, Schaefer SD,
Della Rocca RC (eds.) Atlas of lacrimal surgery. Springer Berlin Heidelberg
2007
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Weber RK, WeberR, Schaefer SD, Della Rocca RC (Hrsg.), Keerl R. Lacrimal surgery. Springer New York
2007 Weber R, Keerl R, Lund V (2000) Minimally invasive endonasal sinus surgery. Thieme, Stuttgart New York
Veröffentlichte Buchbeträge zu diesem
Thema:
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Weber R, Löffler K, Werdermann D.
Tränenwege. In: Augustin AJ (Hrsg.) Lehrbuch der Augenheilkunde. 3. Auflage.
Springer Heidelberg 2007: 197-2006
Eigene Veröffentlichungen zu diesem Thema:
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Keerl R, Weber R. Dakryozystorhinostomie - state of the art, Indikationen, Ergebnisse. Laryngorhinootologie. 83 (2004) 40-50
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Schauss F, Weber R, Draf W, Keerl R (1996) Surgery of the lacrimal system.
Acta oto-rhino-laryngologica belg. 50:143-6.
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Weber R, Draf W (1994) Reconstruction of Lacrimal Drainage After Trauma or Tumor Surgery.
Am J Otolaryngol 15: 329-35.
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Weber R, Draf W (1993) Zur Rekonstruktion der Tränenwege. Laryngo-Rhino-Otol 72: 445-9.
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Weber R, Draf W, Kolb P (1993) Die endonasale mikrochirurgische Behandlung von Tränenwegsstenosen - Indikation, Technik und Ergebnisse. HNO 41: 11-18.
Literaturverzeichnis Endonasale Dakryozystorhinostomie - HNO aktuell
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Als Standardtherapie mit geringer Beeinträchtigung des Patienten und hoher Erfolgsrate gilt heute die endonasale endoskopische Tränenwegsoperation (Dakryozystorhinostomie, DCR). |
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