Prof. Dr. med Rainer Weber Arzt für HNO-Heilkunde | Nasennebenhöhlen  |  Allergologe  |  Plastische Operationen

Ballon Sinuplastik / Ballondilatation

Die Ballondilatation ist eine neue Methode zur Behandlung von Nasennebenhöhlenerkrankungen. Das Prinzip der Ballondilatation besteht in der Erweiterung der engen Zugänge zur Kiefer-, Stirn- oder Keilbeinhöhle mittels eines Ballonkatheters (Ballondilatation). Über einen dünnen Führungsdraht wird der Ballonkatheter in die Engstelle eingebracht und durch Aufblähen des Ballons der enge Drainageweg erweitert. Die Methode ist grundsätzlich wirksam und kann als sehr sicher angesehen werden. Die neueste Technik – LUMA – erlaubt die Anwendung ohne Röntgendurchleuchtung. Eine ambulante Durchführung der Ballon Sinuplastik ist möglich.

Die Ballondilatation ist sinnvoll einsetzbar vor allem dann, wenn das Hauptproblem in der Belüftungsstörung und Drainagebehinderung der Nasennebenhöhlen liegt, z.B. bei

  • der druckbedingten Nasennebenhöhlenentzündung (Barosinusitis),

  • bei Blutgerinnungsproblemen,

  • der isolierten, auch häufig wiederkehrenden Entzündung einzelner Nasennebenhöhlen, insbesondere wenn hierfür aufdehnbare Engstellen verantwortlich gemacht werden können.

Weitere Informationen zum System finden Sie unter www.neumedpro.de
 

Abb. 1 – Bild SH-Junge: Isolierte Verschattung der linken Stirnhöhle mit wiederkehrenden Schmerzen im Stirnbereich: mögliche Indikation zur Ballon Sinuplastik
 
Abb. 1: Isolierte Verschattung der linken Stirnhöhle mit wiederkehrenden
Schmerzen im Stirnbereich: mögliche Indikation zur Ballon Sinuplastik
 

bb. 2 – Bild KB-: Isolierte Entzündung der rechten Keilbeinhöhle mit bleibendem dumpfen Druck im Scheitelbereich: mögliche Indikation zur Ballon Sinuplastik
 
Abb. 2: Isolierte Entzündung der rechten Keilbeinhöhle mit bleibendem dumpfen
Druck im Scheitelbereich: mögliche Indikation zur Ballon Sinuplastik

Die Ballondilatation (Ballonsinuplastik) der Nasennebenhöhlen ist eine neue Methode zur schonenden Erweiterung verengter Drainagewege.

© Prof. Dr. med. Rainer Weber